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FF Cottbus to FF Jerewan (Tag 2)

Unser 2. Tag bei FF Jerewan begann mit einem reichhaltigem gemeinsamen Frühstück. Unser Bus hat uns pünktlich 11.30 Uhr abgeholt.

 Er brachte uns in die Innenstadt, wo wir eine Galerie of Art besuchten. Diese gehört einem Mitglied von FF Jerewan, aber leider war er in Dubai, um dort eine neue Galerie zu eröffnen. Wir wurden herzlich empfangen und konnten uns die Galerie ansehen und Fragen stellen. Sehr beeindruckend waren die Skulpturen.

Danach ging es weiter an die Universität, wo wir ein Treffen mit englisch lernenden Studenten hatten. Sie erzählten uns voller Leidenschaft von ihrem Land, der Universität, das Studium, das Wohnen während des Studiums und teilweise über ihre Zukunftspläne. Sie überreichten uns ausgedruckte Fotos von ihrem jeweiligen Wohnumfeld und guten Wünschen für uns. Es war sehr beeindruckend und emotional.

Weiter ging es durch das kahle Land wie die Gegend genannt wird zum sogenannten heiligen Land wo wir das Kloster Geghard besuchten. Das Kloster zur heiligen Lanze, die der Apostel Thaddäus nach Armenien in das Kloster gebracht haben soll.

Auf unserer Weiterfahrt machten wir halt um uns die Herstellung von Lawasch, einem traditionellem, hauchdünnen armenischen Fladenbrot anzusehen. Es wird aus einfachen Zutaten wie Mehl, Wasser und Salz hergestellt und traditionell in einem speziellen Lehmofen namens Tonir gebacken. Zum Abschluss wurde uns gezeigt, wie man Lawasch belegen kann, zum Beispiel mit Kräutern und Käse, zum Einwickeln von Fleisch (wie Corowaz, armenischer Schaschlik). Lawasch wird auch als Beilage zu verschiedenen Gerichten gegessen. Lawasch ist ein wichtiger Bestandteil der armenischen Kultur und wurde sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt.

Anschließend haben wir die „Sinfonie der Steine“, auch bekannt als „Basaltorgel“ besucht. Das Naturwunder liegt 23 km östlich von Jerewan, nahe dem Dorf Garni. Die riesigen Basaltsäulen sind fast 50 m hoch. Ihre bemerkenswerte Symmetrie und schwerelose Anordnung lassen sie fast wie von Menschenhand geschaffen erscheine, ähnlich den Pfeifen einer Orgel. Da die Dämmerung bereits eingesetzt hatte beschlossen wir mit einer kleinen Bahn durch das Tal zum Ausgang zu fahren.

Über der Schlucht thront der Tempel von Garni aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. als Zeugnis der reichen Geschichte der Region, zu dem wir mit unserem Bus gefahren wurden. Bei Vollmond gingen zu dem antiken griechisch- römischen Tempel, der mit verschiedenfarbigen Licht angestrahlt wurde.       

Ein schöner Tag vollgestopft mit vielen neuen und interessanten Informationen ging zu Ende. Zum ersten Mal bekamen wir einen Eindruck von der Landschaft Armeniens.

M. &  F. Rothe

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